Hypnose
Nach einer Untersuchung von Biener leiden zwei Drittel der Bevölkerung an Stress. In Deutschland schätzt man heute die Kosten für Produktionsausfall, ärztliche Behandlung und Vorsorgemaßnahmen, die als Folge von Stressbelastung entstehen, auf 3 % des Bruttosozialproduktes, d.h. auf ca. 30 Milliarden Euro.

Stress entsteht im Unbewussten durch die Diskrepanz der Einschätzung der
eigenen Fähigkeiten zu einer objektiven Begebenheit. Er wird somit individuell unterschiedlich empfunden und verarbeitet. Die auslösenden Faktoren haben streng genommen nur einen geringen Einfluss auf das Stressgefühl und das Stressbewußtsein. Da Stress allein aus dem Unbewussten kommt, läßt er sich wenig von unserem Bewusstsein beeinflussen und steuern.

Zur Hypnose lässt sich sagen, dass der engl. Arzt Braid 1843 das Wort erstmals verwendete und es aus dem Griechischen entnahm (Hypnos = Schlaf). Es bestehen allerdings grundlegende Unterschiede zwischen Hypnose und Schlafzustand. Hypnose ist vielmehr ein Zustand erhöhter Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsschärfe, wobei zwischen dem Hypnotiseur und der zu behandelnden Person ein intensiver Kontakt besteht.

Die Hypnose selbst wird über unterschiedliche Suggestionstechniken hergestellt. Der Patient befindet sich in einem Trancezustand, in dem eine vorübergehende Ruhigstellung und Entspannung – ähnlich der beim autogenen Training, nur viel intensiver – angestrebt wird und eine damit verbundene Bewusstseinserweiterung erreicht wird. Umweltreize treten in den Hintergrund und das Bewusstsein konzentriert sich intensiv auf die vom Therapeuten gegebenen Suggestionen.

Die Heilhypnose hat die Aufgabe, die im Unbewussten eines Menschen verankerte negative Programmierung zu löschen und durch positive Elemente zu ersetzen. Wird dies erreicht, so ist nach kurzer Zeit die innere Ordnung und Harmonie wieder hergestellt und die Krankheitserscheinungen ver- schwinden. Die Heilhypnose stellt somit den einfachsten, kürzesten und ungefährlichsten Weg zur Stabilisierung des Menschen dar, und zwar ohne Medikamente und deren Risiken.
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Sonntag 05.09.2010
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Indikationen
Stärkung des Selbstvertrauens und Selbstbewusstseins, alle Formen von Ängsten, Zwänge, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Übergewicht und Raucherentwöhnung.
Das Programm
Unser Programm setzt gezielt auf Verhaltensänderungen im Unbewussten in Bezug auf Umgang mit Stress. Dies geschieht durch Einsetzen von realen und imaginären Bildern, Visionen, Trancezuständen, Suggestionstherapien, Gruppenhypnosen und NLP-Techniken.

Der Schwerpunkt liegt nicht im kognitiven sondern im emotionalen Bereich. Es werden Selbstkonzepte entwickelt, Anker gesetzt, das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein gestärkt und das Selbstwertgefühl so verändert, dass man in der Lage ist, mit Stress besser umzugehen.
Links zum Thema
Informationen können Sie abrufen auf der Homepage des Klingenberg-Instituts für klinische Hypnose:
www.hypnose-kikh.de