Nahrungsmittelunverträglichkeit
Trotz gesunder Ernährung können schätzungsweise bei jedem 10. Bundesbürger allergische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsmittel auftreten.

Akute Beschwerden direkt nach der Nahrungsaufnahme, wie Hautausschlag, Blähungen oder Durchfall, treten relativ selten auf. Meist reagiert der Körper erst nach Stunden bis Tagen, weswegen die eigentlichen Ursachen der Beschwerden oft lange unerkannt bleiben.
Wir sprechen in diesen Fällen von sog. verzögerten Typ III-Allergien. Die unverträglichen Nahrungsmittel führen zu Entzündungsreaktionen an der Darmschleimhaut und haben eine erhöhte Durchlässigkeit derselben zur Folge. Unverdaute Nahrungsbestandteile können vom Darm ins Blut gelangen und dort das Immunsystem aktivieren. Dadurch entstehen spezifische Antikörper (IgG4), die durch verschiedene Blut-Testverfahren nachgewiesen werden können.

Durch individuelle Ernährungsempfehlungen mit Vermeidung der verantwortlichen Lebensmittel können sich die dadurch ausgelösten Beschwerden bessern oder ganz abklingen.
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Sonntag 05.09.2010
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Indikationen
In folgenden Fällen sollte u.a. auch an die Folgen einer Nahrungsmittel-Unverträglichkeit gedacht werden:

Hautprobleme wie Juckreiz, Ekzem, Neurodermitis
Magen-Darm-Beschwerden wie Blähung, Verstopfung, Durchfall, Reizdarmsyndrom
Chronisches Müdigkeitssyndrom
Vegetative Beschwerden und depressive Verstimmung
Migräne
Starkes, schwer zu beeinflussendes Übergewicht
Links zum Thema
Sollten Sie sich zum Thema Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und insbesondere zu den Möglichkeiten der Austestung von sog. Typ III-Allergien informieren wollen, so wählen Sie folgende Websites:
Evomed Medizin-Srvice GmbH
www.imupro.de
Ganzimmun
Labor für funktionelle Medizin AG
www.ganzimmun.de