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Softdrinks machen hungrig
13.04.2009

Die Arbeitsgruppe der John Hopkins Universität untersuchte in den vergangenen Jahren die Auswirkung von Glukose- und Fruktoseaufnahme auf das Gehirn. Es zeigte sich, dass Glukose und Fruktose über den Malonyl-CoA-Signalweg entgegengesetzt auf das Appetitempfinden wirken.
Glukose senkt den Appetit, während Fruktose des Streben nach Nahrungsaufnahme fördert. Diese Erkenntnisse haben in Anbetracht des massiven Einsatzes von Fruktose als Süßstoff in Softdrinks eine besondere Relevanz. Es gab bisher eine große Anzahl von Publikationen, die ein Korrelat von Süßungsmitteln zur Fettleibigkeit nachweisen. Jedoch fehlte bisher der Nachweis, dass Fruktose der Übeltäter sein könnte.
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